Der Aussaatkalender von Maria Thun - das Original seit 50 Jahren
Der Helfer für jeden Gartenfreund... Geschenk-Idee Saatkalender – Format A5
Der Saatkalender 2012 ist bei der Kreativen Werkstatt eingetroffen und ist ab sofort erhältlich. Ab sofort kann man diesen von Maria Thun erstellten Kalender vorbestellen. Zum Bio-Garten gehört neben dem Komposthaufen, dem Mulchen und der Mischkultur auch der Saatkalender aus der Konstellationsforschung von Maria Thun. Aussaattage : Ein Kalender, der sich auch – aber nicht nur – nach dem Mond orientiert, mit Pflanz-, Hack- und Erntezeiten sowie günstigen Arbeitstagen für den Imker. Wer diesen nützlichen „Helfer“ gerne zur Hand hat, kann diesen jetzt bei der Kreativen Werkstatt anfragen. Das Heft eignet sich natürlich auch als (Weihnachts)-Geschenk. Abholpreis Format A5 (15 x 21 cm): 9,50 € / Mitglieder der Kreativen Werkstatt 8,50 €. Incl. Versandpreis (Inland): 12 € / für Mitglieder: 11 €.
Aussaattage Maria Thun jetzt als Wandkalender – Format A4/A3 Den Saatkalender 2012 gibt es nun als Wandkalender in der Größe A4 bzw. A3. Auf vielfache Anfrage hat die Kreative Werkstatt diesen Kalender, der gedacht ist, zum Beispiel im Gartenhäuschen aufzuhängen, jetzt vorrätig. Der Inhalt ist derselbe wie in dem bereits beschriebenen Format A5. Nur die Schriften sind größer. Abholpreis: 15,60 €. Versandpreis (Inland): 17,60 €. Abholpreis Format A4 (21 x 30 cm / aufgeklappt 30 x 42 cm): 15,50 € / Mitglieder der Kreativen Werkstatt 13,50 €. Incl. Versandpreis (Inland): 18 € / für Mitglieder: 16 €. Nur bei Vorauszahlung auf das Konto BE88 750-9030583-41 mit der Mitteilung „Saatheft 2012“ wird das Heft zugeschickt. Kurse: www.werkstatt.be
Mitgliedschaft bei der Kreativen Werkstatt : 9 € für 1 Jahr auf Konto BE88 750-9030583-41.
Infos + Anmeldungen auch für Kurse 080/647170 kreative.werkstatt@skynet.be. Alle Animationen: www.werkstatt.be
Aussaatkalender
Grundlage für den Aussaatkalender von Maria Thun sind die Stellungen des Mondes in den Sternbildern, wie sie mit ihrer tatsächlichen Ausdehnung am Himmel sichtbar sind. Damit orientiert sich Maria Thun nicht an der astrologischen Abstraktion, dass jedem Tierkreiszeichen 30° des Tierkreises zugeordnet werden. Am ehesten sind die Zuordnungen von Maria Thun mit dem Siderischen Tierkreis zu vergleichen. Die tropischen Stände werden NICHT berücksichtigt!
Einteilung der Pflanzen in Gruppen entspechend der Elementenlehre
Viergliedrigkeit (die Pflanzen und ihre Zuordnung zu den Elementen)
In ihren Forschungen sah Maria Thun, dass der Mond das Wachstum und Gedeihen der Pflanzen begünstigen, aber auch bremsen konnte. So gelangte sie zu einem Ordnungsprinzip der Pflanzen und ihrer Teile, ausgehend von den vier Elementen des (astronomischen) Tierkreises, d.h. der Sternbilder:
Erde - Stier, Jungfrau, Steinbock : Wurzelpflanzen, z.B. Kartoffel, Sellerie, Radieschen, Rüben usw.
Wasser - Fische, Krebs, Skorpion : Blattpflanzen, z.B. Kohlrabi, Lauch, Petersilie, Salat, Spinat usw.
Licht/Luft - Zwillinge, Waage, Wassermann : Blütenpflanzen, z.B. alle Blumen, Blumenzwiebeln, Brokkoli, usw.
Wärme/Feuer - Widder, Löwe, Schütze : Fruchtpflanzen, z.B. Beeren, Nüsse, Früchte, Bohnen, Paprika, Tomaten, Gurken usw.
Anbauregeln
Aufgrund zahlreicher gut dokumentierter Experimente und Untersuchungen stellte sie aus dieser Zuordnung zu den Elementen folgende Regeln auf:
- Wurzelpflanzen werden an Wurzeltagen gepflegt. Also Aussaat, Pflanzung, alle Hack- und Pflegearbeiten sowie die Ernte und Konservierung finden an Wurzeltagen statt.
- Blattpflanzen sät, pflanzt und pflegt man an Blatttagen. Lagerfrüchte werden an Blütentagen geerntet. Alles, was man direkt verwenden will, beispielsweise Salat, holt man frisch aus dem Garten, egal zu welcher Zeit.
- Blütenpflanzen werden an Blütentagen gesät, gepflanzt, gepflegt und geerntet.
- Fruchtpflanzen sät, pflanzt, hackt und pflegt man an Fruchttagen. Auch für Ernte und Konservierung sind Fruchttage zu wählen.
- Pflanzen und säen Sie in der Zeit des absteigenden Mondes (Pflanzzeit). Dann befinden sich die Kräfte der Pflanze in den unterirdischen Teilen. Die Pflanzen wurzeln gut und wachsen gesund.
- Alle Arbeiten, die Kräfte in den oberirdischen Teilen brauchen, zum Beispiel Stecklinge schneiden, werden in der Zeit des aufsteigenden Mondes (Nicht-Pflanzzeit) vorgenommen.
- Wenn es nicht möglich ist, die Pflanzen an den jeweils besten Tagen zu säen, dann muss man darauf achten, dass alle übrigen Pflegemaßnahmen zu geeigneten Zeiten vorgenommen werden.
- Will man Samen für das nächste Jahr ernten, dann sind bei den Fruchtpflanzen für Aussaat, Hacken, Pflegearbeiten und die Ernte Fruchttage zu wählen. Braucht man Saatgut von einer Blattpflanze, dann sät, hackt und pflegt man die Pflanzen an Blatttagen und zwar solange, bis sie sich sehr schön entwickelt hat. Alle folgenden Arbeiten müssen nun an Fruchttagen stattfinden. Ganz wichtig: Samen nur von Pflanzen nehmen, die sich vorher sehr schön und voll entwickelt hatten.
- Wenn in der Natur Früchte oder Blätter gesammelt werden, richten wir uns nach folgenden Grundregeln: Wurzeln und Rinden an Wurzeltagen sammeln, Blätter und Blüten an Blütentagen pflücken und Früchte und Samen an Fruchttagen ernten.
Zu den Auswirkungen auf das Pflanzenwachstum schreibt Maria Thun:
In zahlreichen und jahrelangen Versuchen haben wir gefunden, dass der höchste Ertrag und die beste Qualität bei den Pflanzen erreicht wird, wenn wir die genannten Regeln einhalten. Zum Beispiel ist die Blattmenge von Salat deutlich niedriger, wenn wir ihn im Wassermann (Blüten) oder Widder (Frucht) ausgesät haben. Der Salat von einer Saat am Blüten- oder Fruchttag ist bei der Ernte einfach schon ein wenig geschossen und er hat deswegen vom Wurzelhals ausgehend bereits einen dicken Stamm gebildet, zu Ungunsten der Blattmasse.
Aufsteigender und absteigender Mond Ernte- und Pflanzzeit (Ab- und austeigender Mond), Beispiel
Im Laufe eines Monats variiert der Höchststand des Mondes über dem Horizont. Dies ist abhängig vom jeweiligen Punkt des Mondes auf seiner Umlaufbahn um die Erde. Vergleichbar der Sonne im Jahresgang (die zur Sommersonnenwende ihren Höchststand über dem Horizont erreicht und am 21. Dezember ihren Tiefststand), gibt es auch für den Mond einen entsprechenden Zyklus. In etwa gilt auch hier das für die Sonne gesagte, da die Mondbahn aber nicht genau auf der Ekliptik liegt sondern dazu um knapp 6° geneigt ist, kommt es zu Abweichungen bezüglich der ab- und aufsteigenden Phasen des Mondes in seinem Lauf durch den Tierkreis im Vergleich zum Sonnenstand. Näherungsweise kann jedoch, ebenso wie für das Sonnenjahr, davon ausgegangen werden, dass in den tropischen Tierkreiszeichen Steinbock bis Zwillinge der Mond aufsteigend ist, in den Zeichen Krebs bis Schütze jedoch absteigend.
Bezüglich des Pflanzenwuchses wird davon ausgegangen, dass ein aufsteigender Mond den Saftstrom in der Pflanze nach oben richtet, ein absteigender Mond jedoch nach unten. Dies hat für die gärtnerischen Tätigkeiten folgende Konsequenzen:
- Der Aufsteigende Mond (von Steinbock bis Stier), auch Erntemond genannt, gilt als Phase des Abgebens, des Wachstums und der Ausdehnung über der Erdoberfläche. Die Säfte und Nährstoffe steigen in die oberen Pflanzenteile. Deshalb erfolgt in dieser Zeit die Ernte von "oberirdischen" Früchten und Gemüse, die Veredelung von Gehölzen, der Schnitt von Weihnachtsbäumen.
- Der absteigende Mond, auch Pflanzmond genannt (von Krebs bis Skorpion), gilt als Phase des Aufnehmens. Die Natur befindet sich hier in einer gewissen Ruhe; der Saftanstieg ist gering. Diese Zeit ist günstig zum Säen und Pflanzen, zum Baum- und Sträucherschnitt, zum Schlagen von Nutzholz und zum Düngen.
Mondphasen
Zugleich spielt aber auch die Mondphase eine Rolle:
- Neumond: Es wirken kräftige Impulse auf Mensch und Natur. Die Erde beginnt abzugeben, die Säfte in den Pflanzen regen sich. Ideal, um kranke Pflanzen zurückzuschneiden.
- Zunehmender Mond: Alles steht im Zeichen der Aufnahme und des oberirdischen Wachstums. Die Säfte steigen nach oben. Beste Zeit für die Aussaat und das Pflanzen von allem, was nach oben wächst (Blattgemüse, Salat, usw.).
- Vollmond: Er setzt starke Energien frei. Diese halten sich aber im Gleichgewicht (Zu- und Abnahme halten sich die Waage). Die Heilkraft von Kräutern ist jetzt sehr hoch, besonders von Wurzeln; optimale Wirkung von Düngung.
- Abnehmender Mond: Die Impulse sind auf Abgabe und Freisetzen von Energien gerichtet. Die Säfte fließen zurück in die Wurzeln. Der optimale Zeitpunkt, um zu säen und zu pflanzen, was nach unten wächst.
All diese Faktoren haben nach Thun einen großen Einfluss auf Pflanzenwachstum und das Wetter - so dass sich die Anschaffung ihres Aussaatkalenders für den astrologisch ambitionierten Gärtner durchaus lohnt.