Kreative Werkstatt

Sonntag, 11. November 2018 - 19.00 Uhr in Bütgenbach, Kreative Werkstatt / Grundschule, Wirtzfelder Weg 6
Jupp Hammerschmidt - Das Neue Programm 2018-2019
Das Klümpchensglas - Verzicht und Genuss in der Eifel

Bilder von Jupp Hammerschmidt in Aktion: >>> https://www.flickr.com/photos/gentenpaul/sets/72157660263474379

 

Das Klümpchensglas war früher in der Fastenzeit ein Muss für jedes Eifeler Kind. Ab Aschermittwoch füllte sich das Glas peu à peu hauptsächlich mit diesen roten Himbeerklümpchen, die es zum Beispiel beim Bäcker gab. Am Karsamstagmittag durfte man sich über den Inhalt hermachen, Ostersonntag war das Gefäß ratzeputz leer, der Magen zum Platzen voll.

 

Nicht das einzige Thema, über das Jupp Hammerschmidt in seinem neuen Programm zu berichten weiß. Die Vorliebe des Eifelers für den Alkohol hat Giuseppe Verdi, der bekanntlich als „Verdis Jupp“ seinerzeit in der Nähe von „Kaiser Karls Bettstatt“ in Mützenich ein Ferienhäuschen besaß, in seinem berühmten „Trinklied“ besungen: „Der Eifler trinkt gern, und der Eifler trinkt viel“, das in Verdis Eifel-Oper „Schlaraffiata“  Eingang gefunden hat.

Hammerschmidt trägt sein Gedicht über die Entstehung des Brots vor, genauso wie einige seiner beliebten, tiefgründigen „Versenktexte“. Die unter den Kindern äußerst beliebte Fasteloovend-Tradition des Luftschlangenspannens quer über die Dorfstraße lässt Hammerschmidt in den Phantasien des Publikums wieder aufleben. Und in der „guten alten Zeit“, als das Leben in der Eifel sogar noch in ordnunger war als heute, bevölkerten im Sommer ja auch noch jede Menge Schwalben die Speicher der Häuser. Eine herrliche Zeit!

Eine Epoche, nach der sich heute viele zurücksehnen. Leider vergeblich.

Dass der Eifeler einen ganz speziellen Humor sein eigen nennt, dürfte sich inzwischen rumgesprochen haben. Für alle Fälle hält Jupp Hammerschmidt einige anschauliche Beispiele parat.

Und wenn die Eifeler Bauersfrau der Nachbarin auf dem Bürgersteig von ihren Krankheiten und deren Behandlungen erzählte, hatte das einen sehr speziellen Charme.

Theodor Fontanes ergreifende Ballade über „Herrn von Zwieback zu Zwieback emm Eifellank“ trägt Jupp in der ebenso authentischen wie mitreißenden Erstfassung in Eifeler Platt vor. Und sogar Pater Leppich, Jesuiten-Pater und Pop-Star in Personal-Union, das „Maschinengewehr Gottes“, lässt er für ein paar packende Momente auferstehen.

Dies alles und noch vieles mehr – in Jupps neuem Programm: „Das Klümpchensglas“.

 

Vvk. 12 € - Abk. 14 €
Kartenbestellung für den kleinKunstAbend mit Jupp Hammerschmidt: einfach Mail an: kreative.werkstatt@skynet.be


 

Vorverkauf für alles :

Bütgenbach: News Point, Naturkost- & Kräuterladen Daniel Offermann
oder:
Tel./Fax: 0032 / (0)80 / 647 170
kreative.werkstatt@skynet.be - www.kleinkunst.werkstatt.be
sowie bei allen Auftretenden.


Verschiedene Abende finden mit der freundlichen Unterstützung der Gemeinde Bütgenbach, der Deutschsprachigen Gemeinschaft und der kulturellen Dienste der Provinz Lüttich statt.

Surfstick flatrate vergleichseit 05.11.2011

 


Mundart-Kabarett jetzt im GrenzEcho
Raymond Andres erzählt in Platt
Wi isch Jongjesäll wor
Autor und Hobby-Kabarettist mit witzigen Beiträgen

Raymond Andres - bekannt bei der kleinKunstBühne durch seine Geschichten, geschrieben in trockenem Humor, veröffentlicht seit Herbst 2012 im GrenzEcho.  Eine seiner Geschichten können Sie jetzt hier >>> lesen.   Viel Vergnügen.

Der Ursprung der kleinKunstBühne
Es war in den 80ger Jahren, als die Kreative Werkstatt noch in einer ehemaligen Möbelschreinerei in Mürringen untergebracht war. Josef Jost (einer der Mitbegründer) trug anlässlich eines Tages der Offenen Tür eine seiner selbstgeschriebenen Geschichten vor.

Einige Jahre später - bei der Eröffnung der ehemaligen Lehrerwohnung in Mürringen als "Kreative Werkstatt" (der Trägerverein der „kleinKunstBühne“) haben sich gleich einige Hobbyautoren der 1983 gegründeten „Schreiberwerkstatt“ "getraut", dem überfüllten Haus einige Gedichte zum Besten zu geben.

Rückblickend muß man sagen, dass diese erste "Lesung" ziemlich "spontan" war. Es gab weder einen vorher geplanten Programmablauf, noch hatte es so etwas wie eine Generalprobe gegeben. Trotz dem einen oder anderen Lob aus dem Publikum beschränkte sich die "Schreiberwerkstatt" in den Folgejahren eher auf die schriftliche Veröffentlichung ihrer Arbeiten ("Der Dorfbote", erste Ausgabe 1987), das denn mit größerem Erfolg und um ein Vielfaches besser organisiert.

Daniel Offermann "am Tuch" - kleinKunstBühne Bütgenbach im Triangel 2012



Valeska Nix bei der kleinKunstBühne ("Spekulatius & Bier") 2010


 "Der Mann mit Hut" Raymond Andres bei der Vernissage einer Expo im April 2011 mit "Die neue Hose" :


Robert und Etienne Rulemont bei der "kleinKunstBühne" 2011 in Manderfeld:

 

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