Chronik

Der Ursprung der kleinKunstBühne

Eine Gruppe mit festen Wurzeln und ideenreicher Zukunft - Poesie und Prosa, Gesang, Humor, Kabarett, Varieté...

Der Ursprung
Es war in den 80ger Jahren, als die Kreative Werkstatt noch in einer ehemaligen Möbelschreinerei in Mürringen untergebracht war.  Josef Jost (einer der Mitbegründer) trug anlässlich eines Tages der Offenen Tür eine seiner selbstgeschriebenen Geschichten vor.
Einige Jahre später - bei der Eröffnung der ehemaligen Lehrerwohnung in Mürringen als "Kreative Werkstatt" (der Trägerverein der „kleinKunstBühne“) haben sich gleich einige Hobbyautoren der 1983 gegründeten „Schreiberwerkstatt“ "getraut", dem überfüllten Haus einige Gedichte zum Besten zu geben.  Rückblickend muß man sagen, dass diese erste "Lesung" ziemlich "spontan" war.  Es gab weder einen vorher geplanten Programmablauf, noch hatte es so etwas wie eine Generalprobe gegeben.  Trotz dem einen oder anderen Lob aus dem Publikum beschränkte sich die "Schreiberwerkstatt" in den Folgejahren eher auf die schriftliche Veröffentlichung ihrer Arbeiten  ("Der Dorfbote", erste Ausgabe 1987), das denn mit größerem Erfolg und um ein Vielfaches besser organisiert.

Die Adventslesung
Der Weihnachstmarkt in Mürringen (1990 bis 1998) bot dann aber erneut Gelegenheit, sich vor einem Publikum zu beweisen.  Zunächst organisierten Rosemarie Bierganz und Willy Ritter eine Märchenlesung; dies geschah 1994 im Zusammenhang mit der Nikolausbescherung im Vereinslokal, also eine "Lesung" für Kinder, seit 1995 dann für ein größeres Publikum, nämlich in der Mürringer Kirche, in Verbindung mit einem Konzert eines jährlich wechselnden Chores.  Jetzt wurden selbstgeschriebene "Gedichte zur Advents-, Winter- und Weihnachtszeit" nämlich aus dem 1992 (erste Augabe) ins Leben gerufenen "Weihnachtsboten" Diese Adventslesung fand seitdem auch später noch einige Jahre je am 3. Advent statt, auch nachdem der Weihnachtsmarkt 1999 wieder zurück nach Bütgenbach verlegt worden war.

Der erste "richtige kleinKunstAbend"
Gleichzeitig arbeitete die "Schreiberwerkstatt" an einem Konzept, das eine lange Vorbereitung genoß, schließlich wollte man die organisatorischen Fehler nicht wiederholen.  Am 16. März 1996 war es soweit: Ein ca. 2stündiges Programm mit Gedichten, Texten (ernst u. lustig), Humor, aufgelockert durch musikalische Beiträge, dargebracht von Albert Schäfer (Querflöte), war vorbereitet und geprobt worden.  Als Moderator konnte der bühnenerfahrene Regisseur Alfons Velz gewonnen werden, der ebenfalls bei der erwähnten jährlichen Adventslesung mit sehr viel Einfühlungsvermögen durch's Programm führte.
Das Konzept war aufgegangen und findet spätestens seit 1999 eine jährliche Neuauflage - Tendenz steigend.  Nach dem ersten "richtigen" kleinKunstAbend 1996, damals noch "Lesung" genannt, wurden die Akteure 1997 und 1998 sogar eingeladen, Teile des Pogramms vor den Ländlichen Gilden, den Landfrauen oder bei Vernissagen vorzutragen, meist auf regionaler Ebene der „Deutschsprachigen Gemeinschaft“ Belgiens (Ostbelgien).  Einige Akteure treten seitdem auch als Einzelpersonen auf Anfrage von Dritten auf.  Auf Anfrage der Landfrauen wurde in dieser Zeit ein Themen-bezogenes Programm zusammengestellt : „Frauen und Zeit“, mit dem Christel Greimers, Heide Funken, Edith Murges und Raymond Andres „auf Tournee“ gingen.  Es blieb bis 1999 keine Zeit, eine zweite „Gemeinschaftslesung“ vorzubereiten.

Programme von Einzelakteuren
1999 stellte der Mitbegründer der "kleinKunstBühne" Daniel Offermann zusammen mit den Sängerinnen Corina Niessen und Verena Heiners-Klinges ein Abend-füllendes Programm auf die Beine, das mehrere Male erfolgreich vorgestellt wurde.
Das eröffnete neben den Gemeinschaftsabenden eine zweite Perspektive für das künftige Programm der "kleinKunstBühne", nämlich - neben den Beiträgen der „Vereinsmitglieder“ - zusätzlich Künstlern, die nicht direkt in den Kreisen der "Schreiberwerkstatt" tätig sind, ein Podium zu bieten.   Dies war ja eigentlich sowieso von vorneherein zumindest bei den Musikanten bzw. Sängern der Fall, die der Auflockerung der Wortbeiträge wegen, jedesmal mit dabei waren und immer noch sind.
Beim Oktober-Abend 2000 trat dann bei den „Lesungen“ erstmals ein "Gastredner" auf: Franz-Josef Königs, alias Heinz Erhardt, der neben den Musikanten und Sängern/innen der erste Gast-Künstler bei der "kleinKunstBühne" war.

2001 wuchs der Kreis der Akteure soweit an, das 2 Abende  organisiert wurden, der zweite in Zusammenarbeit mit den befreundeten "Schreibenden Frauen" aus Düren sowie dem Kabarett-Duo "Frauens mit Musick" (www.frauensmitmusick.de).

Nun war das Gesamtkonzept der „kleinKunstBühne“ geschmiedet:
- Gemeinschaftsabende der Mitglieder (Lesungen, kleinKunstAbende)
- Programme von einzelnen (Liederabende, Kabarett-Abende)
- Kabarett-, kleinKunst-, Lieder-Musik-Abende… von Künstlern, die nicht dem Verein angehören

"Spekulatius & Bier"
Ein erster „bunter Abend“ war am 21. September 2002, an dem gar ein Top-Act auf der Tagesordnung stand, der auf berühmteren Bühnen als der "kleinKunstBühne Bütgenbach" Erfahrung gesammelt hatte: Michael Jackson-Imitator André Santisi (www.andre-santisi.de).

Die Abende der kleinKunstBühne sind mittlerweile - nach langjähriger Erfahrung - so ausgefeilt, dass eine Erfolgslinie sich eingestellt hat, und dass andere Veranstalter das Konzept sogar kopieren.

Die erste „SabOffi-Show“
Neben den Gedichten und Texte, den Liedern und der Musik gehören auch Humor und mittlerweile Kabarett zum festen Bestandteil des Programms.  Mit dem Beitritt von Sabine Cremer gesellt sich gar Varieté zum Programm.  Ein Meilenstein stellt hier die „1. SabOffi-Show“ dar, die 4 Auflagen erlebte (Herbst 2002) und damit fast 500 Besucher anzog.  Diese Show mit Gesang, Musik, Tanz, Humor, Akkrobatik u.v.m. wurde von den Multitalenten Daniel Offermann und Sabine Cremer geplant, zusammengestellt und dargebracht.  Einer zweiten „SabOffi-Show“, die ein paar Jahre später folgte war bereits ein noch größerer Erfolg beschert.

Eine Nacht im Dschungel
Sabine Cremer hatte bereits im April 2002 in alleiniger Organisation einen Abend auf die Beine gestellt, auf dem sie Kabarettisten und Sänger/Musikanten präsentierte.  Beim April-Abend 2003 dann zeichnete sie für das Programm bei „Eine Nacht im Dschungel“ verantwortlich, während die „kleinKunstBühne“ sich um Organisation und Werbung kümmerte.  Der Erfolg dieser Zusammenarbeit bereitete das Feld für weitere Koproduktionen in der Zukunft.

Sinn und Zweck der "kleinKunstBühne":
Nicht zuletzt ist das Ziel aller Gruppen, die sich seit dem Bestehen der Kreativen Werkstatt rund um das "Mutterhaus" gegründet haben, die zahlreich vorhandenen Talente in unserer Gegend in erster Linie durch Kurse, aber auch durch Ausstellungen, Veröffentlichungen wie "Der Dorfbote" oder durch kleinKunstAbende zu fördern und ihnen Mut zu machen, ihr Können nicht weiter verborgen zu halten.

Zukunft:
Ob die Zukunft der Kleinkunstbühne gesichert ist, hängt davon ab, ob Bezuschussung seitens der DG, vor allem bei der Personalbesetzung, gewährleistet bleibt.